"Deutschlandtag"
Junge Union fordert "gesellschaftliche Ächtung" einer rot-grün-roten Landesregierung in Berlin

Die Junge Union fordert für den Fall einer rot-grün-roten Koalition in Berlin Konsequenzen auf Ebene der Geheimdienste.

    Delegierte stimmen beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn mit ihren Stimmkarten ab.
    Deutschlandtag der Jungen Union (dpa / Christoph Reichwein)
    Sollten Linkspartei, Grüne und SPD gemeinsam eine Landesregierung bilden, müsse diese von Informationen des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamts ausgeschlossen werden, heißt es in einem Antrag, den die JU auf ihrem Treffen in Bonn einstimmig beschlossen hat. Eine rot-grün-rote Koalition wäre ein "Kulturbruch", der eine gesellschaftliche Ächtung erfordere.
    Der CSU-Vorsitzende Söder warf der Berliner Linken auf dem JU-Treffen "tief verwurzelten Antisemitismus" vor und forderte eine Brandmauer nach links.
    Der Grünen-Vorsitzende Banaszak rief dazu auf, den Umgang mit Antisemitismus vor Abschluss eines Koalitionsvertrags zu klären. Banaszak sagte auf dem Bundeskongress der Grünen Jugend in Leipzig, andernfalls werde das Bündnis in Berlin nicht lange halten.
    Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.