Tennessee
Justizvollzugschef tritt nach gescheiterter Hinrichtung zurück

Im US-Bundesstaat Tennessee tritt der Chef der Justizvollzugsbehörde zurück, nachdem eine Hinrichtung gescheitert ist.

    Medienvertreter, die als Zeugen anwesend waren, schildern die Momente, bevor die Hinrichtung von Christa Pike in Nashville, Tennessee, gestoppt wurde.
    Medienvertreter, die als Zeugen anwesend waren, schildern die Momente, bevor die Hinrichtung von Christa Pike in Nashville, Tennessee, gestoppt wurde. (picture alliance / AP Photo / George Walker IV)
    Der Gouverneur von Tennessee teilte mit, der Rückzug des Behördenleiters sei im "besten Interesse der Bevölkerung" des Bundesstaates. Es werde zudem eine unabhängige Untersuchung eingeleitet, um zu klären, warum die verurteilte Straftäterin die Vollstreckung der Todesstrafe überlebte.
    Der 50-jährigen Frau waren Mitte der Woche zwei Giftspritzen verabreicht worden. Nach Angaben ihrer Anwälte befindet sie sich bewusstlos und künstlich beatmet in einem Krankenhaus. Sie war wegen Mordes zum Tode verurteilt worden.
    Diese Nachricht wurde am 04.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.