
Gegen sie ermittle die Istanbuler Staatsanwaltschaft wegen Verstoßes gegen das Kapitalmarktgesetz, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Zudem werde der früheren Familienministerin die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Kaya war Ende September nach Bekanntwerden des Skandals von ihrem Amt in der AKP zurückgetreten. Sie soll Aktien mit hohem Gewinn verkauft haben, kurz bevor die Aufsichtsbehörden rund 130 Investmentfonds wegen mutmaßlicher Manipulation auflösten. Rund 450.000 Anleger sind betroffen, die wegen der massiven Inflation in der Türkei ihr Erspartes in Aktiengeschäfte investierten.
In dem Skandal wurden 430 Verdächtige ermittelt, es gab 112 Festnahmen.
Diese Nachricht wurde am 06.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
