Kriminalität
K.O.-Tropfen und sexualierte Gewalt: Opfer-Hilfsorganisation hält geplante Verschärfung des Strafrechts für nicht ausreichend

Die Vorsitzende des Vereins "KO - Kein Opfer", Nina Fuchs, hält die geplante Strafverschärfung beim Einsatz von K.O-Tropfen in Verbindung mit sexuellem Missbrauch für nicht zielführend.

    Nina Fuchs steht in einem Türrahmen, schaut zur Seite und lächelt.
    Nina Fuchs hat den Verein K.O. (Kein Opfer) gegründet), der sich für Frauen einsetzt, die von sexualisierter Gewalt betroffen waren oder sind. (picture alliance / SZ Photo / Catherina Hess)
    Nur ein Bruchteil der Fälle schaffe es bis zu einer Verurteilung, sagte Fuchs im Deutschlandfunk . Viele Verfahren würden eingestellt oder gar nicht angezeigt. Zugleich beklagte Fuchs den Umgang der Strafverfolgungsbehörden mit dem Thema. Opfer würden nicht ernstgenommen.
    Der Bundestag berät am späten Nachmittag in erster Lesung über härtere Strafen beim Einsatz von K.O.-Tropfen bei Vergewaltigungen oder Raubtaten.
    Diese Nachricht wurde am 23.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.