Fingierte Straftaten
Karlsruher Staatsanwaltschaft ermittelt zu Prank-Videos

In der Region Karlsruhe ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Personen, die sogenannte Prank-Videos ins Netz stellen.

    Ein Schüler hält ein Smartphone in der Hand, im Hintergrund sind Jugendliche verschwommen zu sehen.
    Aufnahmen von üblen Streichen sorgen im Raum Karlsruhe für Ärger: Mehrere Fälle beschäftigen die Staatsanwaltschaft. (picture alliance / Photopor / Voix du Nord / Maxppp / Alexis Christiaen (Pib))
    Wie ein Sprecher mitteilte, geht es derzeit um fünf Fälle, bei denen Straftaten vorgetäuscht wurden. Bei Prank-Videos werden Menschen unter anderem mit fingierten Straftaten hereingelegt, brüskiert oder veralbert. Währenddessen werden sie gefilmt; ihre Reaktionen werden manchmal ohne ihr Einverständnis auf Plattformen wie TikTok oder Youtube veröffentlicht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist in einem Film ein Ladendiebstahl in einem Karlsruher Drogeriemarkt vorgetäuscht worden, der Polizeieinsatz sei gefilmt und ins Netz gestellt worden.
    Diese Nachricht wurde am 22.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.