"Schleichende Verschiebung nach rechts"
Klaus Ernst droht BSW bei AfD-Zusammenarbeit mit Austritt

Der BSW-Politiker Ernst droht mit einem Austritt aus der Partei, wenn diese ihr Verhältnis mit der AfD nicht klärt.

    Aufsteller im einem Logo der Partei BSW
    Klaus Ernst warnt seine Partei vor "Klüngelei mit der AfD". (picture alliance / dts-Agentur)
    Ernst sagte der "Augsburger Allgemeinen", die schleichende Verschiebung des Kurses des BSW nach rechts sei inakzeptabel und widerspreche dem Gründungskonsens der Partei. Wie viele andere Mitglieder mit gewerkschaftlichem Hintergrund frage er sich, ob er noch in der richtigen Partei sei. Das BSW dürfe der AfD nicht in Ämter und in Verantwortung verhelfen, wenn sich das verhindern lasse. Ernst gehört dem Bundesvorstand des BSW an und war bis zum Wochenende Co-Landesvorsitzender in Bayern.
    Das BSW hat jüngst in Sachsen-Anhalt durch seine Unterstützung den Abgeordneten Rausch zum ersten Landtagspräsidenten der AfD gemacht.
    Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.