
Das gab die Weltorganisation für Meteorologie - WMO - mit Sitz in Genf bekannt. Demnach lag der Anteil von CO2 im vergangenen Jahr im weltweiten Durchschnitt bei 426,8 PPM - diese Einheit steht auf deutsch für "Teilchen pro Million". Mit ihr wird angegeben, wie groß der Anteil eines Stoffes in einem Gesamtsystem ist.
Auch die Konzentration von Methan und Lachgas, die ebenfalls entscheidend zur Erderwärmung beitragen, stieg demnach auf einen Rekordwert. Die stellvertretende WMO-Generalsekretärin Barrett sagte, dieser Trend werde sich fortsetzen. CO2 habe eine lange Verweildauer und werde das globale Klima nicht nur für Jahre, sondern Jahrzehnte und Jahrhunderte beeinflussen.
Die Treibhausgase werden durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas freigesetzt, aber auch durch Landwirtschaft und Viehhaltung. In der Folge steigt die globale Durchschnittstemperatur, und Extremwettereignisse wie Dürren oder Überschwemmungen werden häufiger und intensiver.
Diese Nachricht wurde am 27.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
