
Parteichef Klingbeil sagte der "Süddeutschen Zeitung", dieser Besuch in Moskau sei völlig inakzeptabel. Russland führe einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine und habe unermessliches Leid über die Menschen dort gebracht. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Möller sagte den Funke Medien, mit seiner Reise zeige Schröder, wie weit er sich von den Prinzipien der Sozialdemokratie entfernt habe. Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Ott, meinte, die vom Kreml veröffentlichten Fotos hülfen nicht dem Frieden, sondern vor allem der russischen Propaganda.
Nach Darstellung des Kreml hatte Putin aus den Medien erfahren, dass sich Schröder geschäftlich in Moskau aufhielt und ihn zu sich eingeladen. Bilder zeigten, wie sich die beiden Männer die Hände schütteln.
Diese Nachricht wurde am 09.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
