Schwarz-rote Koalition
Klingbeil: "Ringen mit Union hart um Kompromisse"

Der SPD-Kovorsitzende Klingbeil wirbt mit Blick auf Kritik an der schwarz-roten Koalition um Verständnis.

    Das Bild zeigt Martin Murrack und Lars Klingbeil mit ernsten Minen nebeneinander sitzend in den Reihen der Zuschauer einer Veranstaltung.
    Martin Murrack (SPD, l-r), Vorsitzender der Ruhr-SPD, und Lars Klingbeil (SPD), Ko-Bundesvorsitzender auf dem Mitgliederkonvent der Ruhr-SPD (Christoph Reichwein / dpa / Christoph Reichwein)
    Das Regierungsbündnis müsse die großen Themen Rente, Gesundheit und Pflege zusammen hinbekommen, sagte der Bundesfinanzminister bei einem Mitgliederkonvent der Ruhr-SPD in Bochum. So gebe es Situationen, wo so viel los sei, dass man sich streiten müsse. Für ihn selbst zentral seien dabei der Sozialstaat und die Bezahlbarkeit des Lebens. Zugleich ermunterte Klingbeil seine Partei zur Selbstreflexion. Bei nur 14 Prozent Zustimmung wäre es fatal, wenn die SPD nicht kritisch auf sich schaue.
    Zuvor hatte der Vorsitzende der Ruhr-SPD, Murrack, die schwarz-rote Bundesregierung für - so wörtlich - "unabgestimmtes Hickhack" und "offenes Gestreite" kritisiert. Die Menschen seien davon genervt und wünschten sich Lösungen für ihre Probleme.

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    Diese Nachricht wurde am 07.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.