
Die Pläne sehen vor, dass der Staat für Sechs- bis 18-Jährige monatlich zehn Euro in ein Vorsorgedepot einzahlt. So soll allen Kindern der Einstieg in die private kapitalgedeckte Altersvorsorge ermöglicht werden. Bundesfinanzminister Klingbeil verteidigte das Vorhaben als Beitrag zu mehr Chancen- und Generationengerechtigkeit. Die Koalition wolle verhindern, dass die Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge allein vom Geldbeutel der Eltern abhingen.
Kritik kam von der AfD. Die Abgeordnete Nieland bezeichnete die Summe als zu gering und forderte 100 Einzahlung im Monat ab Geburt des Kindes. Für die Linke meinte die Abgeordnete Schubert, diese Frühstartrente sei kein Programm zur Vorsorge, sondern eine private Kundenakquise.
Diese Nachricht wurde am 25.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
