Bundestagspräsidentin
Klöckner sieht zunehmende Gefahren für den Bundestag

Bundestagspräsidentin Klöckner sieht das Parlament zunehmend von außen bedroht und will deswegen die Sicherheitsvorkehrungen verstärken.

    Berlin, Deutschland: Bundespressekonferenz: Stellungnahme Deutscher Ethikrat zum Thema "Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt": Julia Klöckner, Präsidentin des Deutschen Bundestages
    Bundestagspräsidentin Klöckner will mehr Sicherheit für das Parlament. (Archivbild) (picture alliance/dts-Agentur/dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Die CDU-Politikerin sagte dem "Stern", bei den Zugangskontrollen zum Bundestag würden immer wieder gefährliche Gegenstände entdeckt. Dazu gehörten etwa Kugelschreiber mit integrierten Messern, Spraydosen mit Elektroschockern und Handtaschen mit Schlagringen. Auch Personen, die eine Zuverlässigkeitsüberprüfung nicht bestanden hätten, würden abgewiesen.
    Der Bundestag hat 200 eigene Polizisten, und die seien auch notwendig, betonte Klöckner. Es gelte, eine Balance zwischen einem offenen Haus und der nötigen Wachsamkeit zu finden. Parlamente und Demokratien müssten wehrhaft sein.
    Diese Nachricht wurde am 14.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.