Fußball-Bundesliga
SC Freiburg gewinnt in Unterzahl und übernimmt die Tabellenführung

In der Fußball-Bundesliga hat der SC Freiburg mit einem Sieg gegen den FC Schalke 04 die Tabellenführung übernommen. Der Europa-League-Finalist der Vorsaison spielte ab der 64. Minute in Unterzahl, konnte sich dennoch mit einem Tor in der Schlussphase mit 2:1 gegen die Gäste aus Gelsenkirchen durchsetzen.

    Die Spieler des SC Freiburg jubeln nach dem Spiel über den Sieg und bedanken sich mit einer La-Ola-Welle bei den Fans für die Unterstützung.
    Die Spieler des SC Freiburg feiern nach dem Spiel den Sieg gegen Schalke 04 und damit die Tabellenführung. (picture alliance / dpa / Tom Weller)
    Maximilian Eggestein traf für die Breisgauer in der 10. Minute und Keisuke Goto erzielte in der 85. Minute den Siegtreffer für die Mannschaft von Trainer Julian Schuster. Die Schalker konnten zwischenzeitlich zwar ausgleichen, aber den Vorteil der Überzahl nicht nutzen. In einer Woche erwartet die Freiburger mit dem Duell bei Bayer Leverkusen der nächste Härtetest.

    Köln feiert Derbysieg gegen Mönchengladbach

    Im Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach erzielte Saïd El Mala das entscheidende Tor. Die Kölner gingen mit einem 2:1 als Derbysieger vom Platz, nachdem es über weite Strecken der Partie nach einem Remis aussah.
    Zunächst schoss Isak Johannesson die Kölner in der 26. Minute in Führung. Für Mönchengladbach glich Joe Scally dann in der 39. Minute aus, bevor El Mala in der 67. Minute traf. Köln steht nach dem Heimsieg gegen die Fohlen auf Platz 10 der Tabelle. Die Gladbacher bleiben auch unter Trainer Alexander Blessin punktlos Tabellenletzter.

    Kritik an Ausschreitungen

    Die Derbystimmung wurde getrübt durch Ausschreitungen einiger Gladbacher Fans, die nach El Malas Treffer unter anderem Leuchtraketen in die Kölner Zuschauerränge schossen. Die Polizei musste einschreiten und das Spiel wurde daraufhin für wenige Minuten unterbrochen.
    Nach der Partie verurteilten Vertreter des 1. FC Köln und von Borussia Mönchengladbach die Ausschreitungen im sogenannten Rheinischen Derby. Gladbachs Sportchef Rouven Schröder kritisierte das Verhalten der Anhänger mit den Worten "Wenn ein Spiel unterbrochen wird, dann nicht umsonst. Das gehört absolut nicht ins Stadion."
    Diese Nachricht wurde am 11.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.