
Ein normaler Winter mit kalten Januartagen könne auch mit den jetzigen Speicherständen abgedeckt werden, sagte Behördenchef Müller bei einer Energiekonferenz in Berlin. Zum Ende der kalten Jahreszeit wären die Stände dann aber sehr niedrig. Müller betonte, Deutschland habe seine Gas-Infrastruktur in den vergangenen Jahren umgebaut und sei nun robuster aufgestellt, auch durch LNG-Flüssiggasimporte aus den USA.
Bundeswirtschaftsministerin Reiche hatte gestern das bundeseigene Energieunternehmen Sefe angewiesen, mehr Gas einzuspeichern. Die Speicher sind demnach aktuell nur zu knapp 58 Prozent gefüllt. Ein Grund dafür sind die durch den Iran-Krieg gestiegenen Preise angesichts eingeschränkter Lieferungen.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.


