
Damit folgt das südamerikanische Land dem Vorbild der USA, die das unter Präsident Trump bereits 2018 getan hatten. Der Status von Jerusalem ist umstritten, weil die Palästinenser Anspruch auf Ostjerusalem erheben. Inzwischen haben auch Guatemala, Honduras, der Kosovo, Papua-Neuguinea, Paraguay, Fidschi, Nauru und Somaliland eine Botschaft in Jerusalem eröffnet. Fast alle anderen Länder, die eine diplomatische Vertretung in Israel haben, haben ihre Botschaft in Tel Aviv - darunter auch Deutschland.
Die Verlegung der kolumbianischen Botschaft war von Staatschef de la Espriella veranlasst worden. Der neue rechtsgerichtete Präsident trat Anfang August sein Amt an und gilt als ein Verbündeter von Trump.
Diese Nachricht wurde am 14.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
