
Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Berghegger, sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger, während in den Ballungsräumen Wohnraum fehle und die Mieten immer höher würden, stünden in den ländlichen Regionen 1,9 Millionen Wohnungen leer. Mehr als 700.000 wären innerhalb der nächsten drei Monate bezugsfertig.
Berghegger forderte Bund und Länder auf, dem Problem nicht nur durch Mietpreisbremsen oder Wohnungsbauoffensiven zu begegnen, sondern ein umfassendes Gesamtkonzept auf den Weg zu bringen. Ländlichen Räume müssten beispielsweise durch neue oder reaktivierte Bahntrassen besser an die Ballungsräume angebunden werden.
Diese Nachricht wurde am 03.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
