
Das öffentliche Gesundheitsinstitut bestätigte einen Ausbruch in Nord Ubangi an der Grenze zur Zentralafrikanischen Republik. Damit sind im Kongo inzwischen acht der 25 Provinzen von der potenziell tödlichen Infektionskrankheit betroffen.
Mehr als 4.500 Ebola-Tote im Kongo
Der Ebola-Ausbruch im Ostkongo war Mitte Mai gemeldet worden. Er begann, vermutlich unerkannt, bereits einige Monate zuvor. Bisher wurden 9.415 Fälle bestätigt, mindestens 4.536 Menschen sind nach Angaben der Behörden an dem Virus gestorben. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC spricht von der am schnellsten wachsenden Ebola-Epidemie der Geschichte.
Neue Ebola-Fälle auch in Kenia
Im ostafrikanischen Kenia sind inzwischen sieben Ebola-Fälle gemeldet worden. Wie das kenianische Gesundheitsministerium mitteilte, haben sich insgesamt sechs Menschen bei einem Mann angesteckt, der aus dem Kongo nach Kenia eingereist war und vor einer Woche in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Nairobi verstarb. Bei den Infizierten handle es sich um Angehörige des Verstorbenen und medizinisches Personal aus dem Krankenhaus, in dem er versorgt wurde, erklärte das Ministerium. Alle Patienten hätten früh diagnostiziert werden können und befänden sich bereits in Quarantäne, hieß es.
Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
