Ostkongo
Kongolesische Regierung und M23-Rebellen vereinbaren weitere Schritte für langfristigen Friedensplan

Im Konflikt im Ostkongo gibt es offenbar diplomatische Fortschritte zwischen der Regierung und der Rebellengruppe M23.

    Ein uniformierter Kämpfer schaut in die Kamera. Er steht auf einem Hügel, hinter ihm sind die Dächer einer Ortschaft zu sehen.
    Seit vielen Jahren ist der Ostkongo umkämpft (Archivbild). (AFP / Michele Sibiloni)
    Beide Seiten hätten sich auf weitere Schritte zur Umsetzung der geltenden Waffenruhe geeinigt, hieß es in einer vom US-Außenministerium veröffentlichten Erklärung. Beispielsweise seien der Einsatz einer Beobachtungsmission und Verhandlungen für einen langfristigen Friedensplan vereinbart worden. Bei Gesprächen in Genf hatten Vertreter der Schweiz, der USA, Katars und der Afrikanischen Union vermittelt.
    Die vom Nachbarland Ruanda unterstützten M23-Rebellen kontrollieren seit Anfang letzten Jahres Teile des Ostkongos. Hintergrund des Konflikts ist der Kampf um die Kontrolle von rohstoffreichen Gebieten. Millionen Menschen wurden aus der Region vertrieben.
    Diese Nachricht wurde am 23.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.