
In der Großstadt Turin warfen Demonstranten nach Augenzeugenberichten Steine, Glasflaschen und Fackeln in Richtung der Sicherheitskräfte. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. In anderen Städten verliefen die Kundgebungen friedlich. Schätzungen zufolge waren landesweit mehrere Zehntausend Schüler auf den Straßen.
Wie in Frankreich gab es Forderungen nach mehr Lehrkräften, einer besseren Ausstattung der Schulen und besseren Lernbedingungen. Kritisiert wurde zudem ein Gesetz der rechten Koalition von Ministerpräsidentin Meloni, wonach der Anteil von Ausländern mit schlechten Italienisch-Kenntnissen vom nächsten Schuljahr an begrenzt werden soll.
Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
