
Er erklärte in Berlin, mit Irene Butter verliere man eine beeindruckende Stimme der Erinnerung und eine unermüdliche Kämpferin für den Frieden. Sie habe sich jahrzehntelang für Aufklärung, Frieden und Verständigung eingesetzt. Weimer betonte, ihr Mut, ihre Stimme zu erheben und ihre persönliche Geschichte als Jüdin zu erzählen, sei von unschätzbarem Wert gewesen.
Irene Butter starb im Alter von 95 Jahren in den Vereinigten Staaten. Das berichtet der NDR unter Berufung auf ihre Agentin. Butter wurde 1930 als Irene Hasenberg in Berlin geboren. 1937 floh ihre jüdische Familie vor den Nazis nach Amsterdam.
Nach dem Einmarsch der Deutschen in die Niederlande kam sie ins Konzentrationslager Bergen-Belsen. Über einen Gefangenenaustausch gelangte sie 1945 in die USA.
Nach dem Einmarsch der Deutschen in die Niederlande kam sie ins Konzentrationslager Bergen-Belsen. Über einen Gefangenenaustausch gelangte sie 1945 in die USA.
Die Wirtschaftswissenschaftlerin berichtete jahrzehntelang Schülerinnen und Schülern von ihrer Lebensgeschichte. 2024 wurde Irene Butter dafür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Diese Nachricht wurde am 04.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
