New York
Kutschfahrten im New Yorker Central Park vor dem Aus

Kutschfahrten durch den Central Park in New York soll es bald nicht mehr geben. Der Stadtrat stimmte dafür, die Pferdekutschen im Park zu verbieten und damit eine alte Tradition zu beenden.

    Im Central Park in New York in den USA läuft eine Joggerin an einer Pferdekutsche vorbei.
    Pferdekutsche und Joggerin im Central Park in New York im April 2026 - nach dem Willen des Stadtrates sollen die Kutschen nur noch bis Juni 2028 fahren dürfen (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Jimin Kim)
    Wenn das Gesetz von Bürgermeister Mamdani unterzeichnet wird, tritt es im Juni 2028 in Kraft. Die Übergangszeit soll den rund 150 aktiven Kutschfahrern des Parks helfen, eine neue Anstellung zu finden. Die zuständige Gewerkschaft will das Verbot vor Gericht anfechten.
    Über die Kutschfahrten wird seit langem gestritten. Kritiker führen das Leid der Pferde und die Risiken an, die mit den Kutschfahrten verbunden sind. Im Juni wurde ein 18-jähriger Tourist aus Indien von einem ausgebrochenen Pferd getötet. Zuvor hatte es eine Reihe weiterer Vorfälle gegeben, bei denen mehrere Pferde zu Tode kamen. Befürworter verweisen auf die Tradition und die Arbeitsplätze. Die Fahrten kosten derzeit 150 Dollar für 45 Minuten.
    Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.