
Eine Nachbildung des von den Nationalsozialisten errichteten Gebäudes simuliere lediglich Authentizität und sei kein "historisches Beweismittel“ mehr, sagte Wagner dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Zugleich warnte Wagner davor, dass auch eine Ruine von Rechtsextremisten romantisiert werden könnte, sollte man diese einfach stehen lassen. Als mögliche Lösung schlug er einen bewussten Neubau unter Einbeziehung sichtbarer „baulicher Relikte“ vor.
Das Kehlsteinhaus in Berchtesgaden war am Freitag durch ein Feuer weitgehend zerstört worden. Es war 1937/38 als Ausflugsziel für Adolf Hitler gebaut und seit 1952 als Berggaststätte genutzt worden.
Diese Nachricht wurde am 28.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
