
Die größten Kundgebungen gab es in Rom und Bologna. Auch in Mailand, Neapel und Turin waren Zehntausende auf den Straßen. Die Proteste verliefen bis zum Abend friedlich - vereinzelt gab es Ausschreitungen wie beispielsweise in Turin. Dort setzte die Polizei Schlagstöcke ein.
Die Protestierenden kritisierten steigende Lebenshaltungskosten, Mieten und Treibstoffpreise sowie die Rüstungspolitik. Schüler und Studenten forderten mehr Geld für Schulen und Universitäten. Vor zwei Wochen hatte es in Italien schwere Ausschreitungen gegeben. Die Regierung von Ministerpräsidentin Meloni hatte danach die Regeln für Demonstrationen verschärft und die Festnahme von Minderjährigen erleichtert.
Auch in anderen europäischen Ländern gibt es Proteste gegen steigende Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungswesen. In Deutschland sind für heute nach einem Aufruf der Initiative ”GenZ regelt” bundesweite Jugendproteste geplant.
Diese Nachricht wurde am 31.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
