
In diesem Zusammenhang räumte Lauterbach ein, dass hitzebedingte Todesfälle generell methodisch nicht ohne Weiteres zu erfassen seien, da die wenigsten Menschen an einem klassischen Hitzschlag stürben. Allerdings könne eine Belastung durch hohe Temperaturen beispielsweise dazu beitragen, dass aus einem bestehenden Vorhofflimmern ein Schlaganfall entstehe, zu dem es sonst möglicherweise nicht gekommen wäre.
Das Robert-Koch-Institut schätzt die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in diesem Sommer bis einschließlich 9. August auf rund 14.000. Bei dieser Statistik geht es nicht nur um die unmittelbare Todesursache. Das RKI vergleicht dafür die durchschnittlichen Sterbefälle in Sommerwochen mit und ohne Hitze.
Diese Nachricht wurde am 20.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
