
Angesichts der Wahl von Rausch mit Stimmen von AfD, BSW und vier Stimmen unklaren Ursprungs sprach er im Deutschlandfunk von einer Mischung aus Fassungslosigkeit, Wut und stellenweise blankem Entsetzen. Man habe gestern einen Vorgeschmack bekommen, wie eine mögliche AfD-Landesregierung Dinge durchkriegen könnte. Er gehe fest davon aus, dass Teile der CDU sehr empfänglich seien für politische Projekte.
Suckel rechnet damit, dass bei einer möglichen Regierung unter einem AfD-Ministerpräsidenten zunächst die größeren Kulturinstitutionen sowie der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die Kirchen im Mittelpunkt stehen. Er erwarte, dass das Klima rauer werde und auch ein kleineres Haus wie seines nicht davon unbeeinflusst sein werde. Allerdings sei das Literaturhaus nicht von Landesmitteln abhängig und auch nicht die Speerspitze des ideologischen Kampfes.
Er sagte, das Klima in der Kulturlandschaft werde ein anderes sein. Allerdings habe man sich als Kulturszene darauf vorbereitet und bereits ein Netzwerk gegründet.
Diese Nachricht wurde am 07.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
