
Die Partei konnte laut infratest dimap ihr Ergebnis im Vergleich zur vergangenen Wahl im Jahr 2023 verdoppeln auf 25,1 Prozent der Stimmen. Spitzenkandidatin Eralp kündigte an, Regierende Bürgermeisterin werden zu wollen. Ihre Partei werde die im Wahlkampf versprochene Vergesellschaftung von großen Wohnungskonzernen umsetzen.
Die Landesvorsitzenden der Grünen, Stahr und Ghirmai, erklärten, sie wollten gemeinsam mit SPD und Linken ein Bündnis für Berlin schmieden. Der Bundesvorsitzende der Grünen, Banaszak, nannte allerdings ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus durch die Linke als Bedingung für eine Koalition. Die Grünen kamen in Berlin auf 14,9 Prozent der Stimmen.
Die bislang mit der SPD regierende CDU verlor deutlich und erreichte 19,8 Prozent. Spitzenkandidat Evers sprach von einem durchwachsenen Ergebnis seiner Partei. Berlins regierender Bürgermeister Wegner war für die CDU nicht mehr angetreten.
Die AfD kam auf 15,6 Prozent und gewann damit deutlich hinzu. Spitzenkandidatin Brinker bezeichnete das Ergebnis als sensationelle Verbesserung. Die SPD erhielt 12 Prozent der Stimmen, das BSW 5 Prozent und die FDP 2,4 Prozent. Der FDP- Landeschef Meyer bot seinen Rücktritt an. Auf die sonstigen Parteien entfielen 5,2 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 20.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
