
Das teilten die Parteien zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus mit. Nach ihren Vorgesprächen veröffentlichten sie gemeinsame Vereinbarungen zu den Themen Antisemitismus und Clan-Kriminalität. Diese sollen die Grundlage für die nun startenden Sondierungen sein. Nach antisemitischen Vorfällen und Kontakten zu Clan-Mitgliedern drohen nun Sanktionen bis hin zum Parteiausschluss.
Grüne und SPD hatten vor der Aufnahme von offiziellen Sondierungsgesprächen verbindliche Absprachen und Mechanismen zur Bedingung gemacht. Die Linke in Berlin steht auch wegen weiterer Punkte in der Kritik. Nach der Wahl war bekanntgeworden, dass Spitzenkandidatin Eralp Mitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation "Rote Hilfe" war. Auch die Enteignungspläne der Linken für Wohnungskonzerne dürften eine Einigung auf eine Regierungskoalition in Berlin erschweren.
Diese Nachricht wurde am 08.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
