Nach Wahl zum Abgeordnetenhaus
Linke, Grüne und SPD wollen Gespräche fortsetzen

Linke, Grüne und SPD in Berlin wollen ihre Gespräche über die mögliche Bildung einer Landesregierung fortsetzen.

    Berlin: Bettina König (SPD, l-r), Kerstin Wolter (Die Linke) und Nina Stahr (Bündnis 90/Die Grünen) unterhalten sich vor einem Treffen der Linken mit Vertretern von SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit Journalisten.
    Regierungsbildung nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus (Soeren Stache / dpa)
    Das teilten die Parteivorsitzenden Wolter, Stahr und König nach einem rund fünfstündigen "vertraulichen Vorgespräch" mit. Es sei ein konstruktiver Austausch gewesen, hieß es. Über Details wurde nichts mitgeteilt; es wurde auch auch kein Termin für ein zweites Treffen genannt.
    Die Linke wird mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert. Konsequenzen der Partei gelten als Voraussetzung für den Beginn von Sondierungsgesprächen. Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Dröge, hatte im Vorfeld betont, sie sehe diese Bedingung bisher nicht erfüllt.
    Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus vor eineinhalb Wochen war die Linke mit 25,7 Prozent deutlich stärkste Kraft geworden. Sie steht aber unter anderem auch wegen ihrer geplanten Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen und wegen Kontakten eines Abgeordneten zur kriminellen Szene in der Kritik.
    Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.