
Das teilten die Parteivorsitzenden Wolter, Stahr und König nach einem rund fünfstündigen "vertraulichen Vorgespräch" mit. Es sei ein konstruktiver Austausch gewesen, hieß es. Über Details wurde nichts mitgeteilt; es wurde auch auch kein Termin für ein zweites Treffen genannt.
Die Linke wird mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert. Konsequenzen der Partei gelten als Voraussetzung für den Beginn von Sondierungsgesprächen. Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Dröge, hatte im Vorfeld betont, sie sehe diese Bedingung bisher nicht erfüllt.
Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus vor eineinhalb Wochen war die Linke mit 25,7 Prozent deutlich stärkste Kraft geworden. Sie steht aber unter anderem auch wegen ihrer geplanten Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen und wegen Kontakten eines Abgeordneten zur kriminellen Szene in der Kritik.
Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
