Sören Pellmann
Linken-Fraktionschef tritt nach Linksextremismus-Vorwürfen gegen Eralp der "Roten Hilfe" bei

Nach Linksextremismus-Vorwürfen gegen die Berliner Linken-Spitzenpolitikerin Eralp wegen ihrer früheren Mitgliedschaft bei der Roten Hilfe ist der Bundestagsfraktionschef der Partei, Pellmann, dem Verein beigetreten.

    Sören Pellmann spricht bei einer Pressekonferenz.
    Sören Pellmann (Die Linke) (Carsten Koall / dpa / Carsten Koall)
    Eine solcher Verein sei wichtig, erklärte er. Es gehe um faire Gerichtsverfahren, in denen sich Beteiligte durch Anwälte vertreten lassen könnten. Insbesondere, wenn sie sich diese nicht leisten könnten. - Der Landesverfassungsschutz erwähnt die Rote Hilfe als mit Abstand größte linksextremistische Organisation in Berlin. Berlins CDU-Fraktionschef Evers kritisierte Die Linke als Sicherheitsrisiko für die Hauptstadt. Mit Blick auf die gestrigen Gespräche von Grünen, SPD und Linken über eine Regierungsbildung sagte er im RBB, dass man sich noch vor Sondierungsgesprächen stundenlang über die Haltung verständigen müsse, sei beunruhigend. Vertreter der drei Parteien hatten gestern beraten. Ergebnisse wurden nicht mitgeteilt. - Einzelnen Linken werden neben Linksextremismus auch Antisemitismus und Kontakte zu Mitgliedern organisierter Kriminalität vorgeworfen. Grüne und SPD fordern eine deutlicher Abgrenzung von der Parteiführung. Die Linke hatte die Wahl gewonnen, die CDU verloren.
    Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.