
Die Spitzenkandidatin bei der Abgeordnetenhauswahl sei mehrere Jahre Mitglied des Vereins Rote Hilfe, bestätigte der Landesverband der Partei einen Bericht der FAZ. Sie sei aber im vergangenen Jahr ausgetreten. Der Landesverfassungsschutz erwähnt die Rote Hilfe in seinem Jahresbericht als mit Abstand größte linksextremistische Organisation in Berlin. Sie unterstützt von Strafermittlungen Betroffene. Ausschlaggebend sei dabei allein die politisch linke Motivation der Tat.
Nach Angaben von Linke-Landesgeschäftsführer Tielebein ist Eralp während ihres Jurastudiums beigetreten. Sie habe gewollt, dass Menschen einen juristischen Beistand hätten, die sich für linke und soziale Themen engagierten, auch wenn diese nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügten. Sie sei über Jahre passives Mitglied gewesen und wegen teilweise anderer politischer Ansichten noch vor ihrer Spitzenkandidatur ausgetreten. - Eralp will Regierende Bürgermeisterin in Berlin werden.
Diese Nachricht wurde am 30.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
