
Man müsse rund zehn Prozent an Kosten einsparen, sagte der CDU-Politiker dem "Handelsblatt". Er könne nicht garantieren, dass es an der ein oder anderen Stelle keine Kürzungen geben werde, da die Pflegeversicherung ein strukturelles Finanzierungsproblem aufweise. So sei die Zahl der Bedürftigen innerhalb von 20 Jahren von zwei auf mehr als sechs Millionen gestiegen. Linnemann betonte, künftig müssten Pflegeleistungen besser gesteuert werden und zielgenauer denjenigen helfen, die sie wirklich brauchten.
Gestern hatte eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission ihre Arbeit aufgenommen, die bis Ende Januar Vorschläge für eine Strukturreform vorlegen soll.
Diese Nachricht wurde am 29.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
