Nach tödlichem Unfall
Lombardei-Rundfahrt: Radprofis protestieren für mehr Sicherheit

Vor dem Start der 120. Lombardei-Rundfahrt haben die Radprofis mit einem öffentlichen Protest bessere Sicherheitsvorkehrungen eingefordert.

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    Nach mehreren Zwischenfällen fühlen sich die Radsportler nicht ausreichend geschützt. (Foto: Franziska Evers)
    Das Fahrerfeld hielt an der Startrampe in Bergamo fünf Minuten inne und verzögerte so den Beginn des Eintages-Klassikers in Italien. Der Weltverband UCI, so lautet der Vorwurf der Profis, habe seit dem tragischen Unfalltod des Briten Finlay Tarling im August zu wenig nachgebessert. Immer wieder tauchten seither Kraftfahrzeuge auf den Streckenabschnitten internationaler Rennen auf.
    Tarlings tödlicher Unfall hatte Mitte August die Radsportwelt erschüttert, dabei war ein Auto auf der Gegenfahrbahn unterwegs, es kam zum Frontalzusammenstoß. Nur eine Woche später wäre es bei der Tour of Britain der Frauen beinahe zu einem weiteren Unfall mit einem unbeteiligten Fahrzeug gekommen, in den vergangenen Tagen gab es zudem gefährliche Situationen mit einem Lieferwagen und einem Motorrad bei zwei Rennen in Italien.
    Diese Nachricht wurde am 10.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.