
Das teilte das Oberste Wahlgericht mit. Der 80-Jährige kommt auf fast 52 Prozent der Stimmen. Sein rechtsgerichteter Herausforderer, Flavio Bolsonaro, Sohn des wegen eines versuchten Staatsstreichs verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, erreichte etwas mehr als 48 Prozent. Bolsonaro akzeptiert das Ergebnis allerdings nicht. Er kündigte an, die Annullierung der Wahl zu beantragen. Er bezeichnete eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die Wahllokale zwei Stunden länger offenzuhalten, als "inakzeptabel". Zunächst hatte es geheißen, sowohl Bolsonaro als auch Lula hätten sich wegen Problemen mit dem öffentlichen Nahverkehr und wegen Unwettern in einigen Landesteilen für eine Verlängerung ausgesprochen.
Diese Nachricht wurde am 26.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
