
Nach Beratungen mit der Regierung und Vertretern der Geheimdienste in Paris erklärte Macron, von den für Samstag geplanten landesweiten Protesten würden nur solche genehmigt, die von den Gewerkschaften angemeldet seien. Alle anderen Versammlungen würden verboten.
Für die Gewalt am vergangenen Wochenende machte Macron Gruppen der extremen Linken verantwortlich. Er sprach von politisch motivierten aufrührerischen Handlungen, die darauf abzielten, die Republik zu stürzen.
Am Rande von Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem war es in Frankreich zu Ausschreitungen gekommen. Tausende Geschäfte wurden geplündert, Rathäuser und Polizeistationen angegriffen sowie Gebäude in Brand gesetzt. Als Reaktion darauf wurden in mehreren Großstädten nächtliche Ausgangssperren verhängt.
Diese Nachricht wurde am 22.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
