
Der Klub erklärte, man vertrete die feste Auffassung, dass das Gutachten aus mehreren Gründen klare wesentliche Fehler in Bezug auf Recht, Prinzipien und Tatsachen enthalte: "Der Verein ist unschuldig in Bezug auf die Anschuldigungen der Premier League, und es existiert eine umfassende Sammlung unwiderlegbarer Beweise, die alle seine Positionen in diesem Fall stützen."
Am Dienstag hatte die Liga bestätigt, dass die Citizens für schuldig befunden wurden. Es geht um einen Zeitraum von neun Jahren von 2009 bis 2018 und insgesamt 115 Anklagepunkte. Sollte der Klub keinen Erfolg auf juristischer Ebene haben, drohen drastische Strafen bis zum Zwangsabstieg, auch die Aberkennung von Titeln ist denkbar.
Manchester City, das seit 2008 in den Händen der City Football Group aus Abu Dhabi liegt, soll laut den Vorwürfen unter anderem mit vielfältigen Scheinverträgen die Regeln der Premier League umgangen haben. Auch warf die unabhängige Kommission den Klubvertretern vor, ihren Pflichten zur Kooperation in dem Verfahren nicht nachgekommen zu sein.
Diese Nachricht wurde am 02.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
