
Die Gewerkschaft USB sprach von mindestens einer Million Teilnehmenden. Die Behörden machten keine Angaben.
Die größten Kundgebungen gab es in Rom und Bologna. Auch in Mailand, Neapel und Turin waren Zehntausende auf den Straßen. Die Proteste verliefen bis zum Abend friedlich - vereinzelt gab es Ausschreitungen wie beispielsweise in Turin. Dort setzte die Polizei Schlagstöcke ein.
Die Protestierenden kritisierten steigende Lebenshaltungskosten, Mieten und Treibstoffpreise sowie die Rüstungspolitik. Schüler und Studenten forderten mehr Geld für Schulen und Universitäten. Vor zwei Wochen hatte es in Italien schwere Ausschreitungen gegeben. Die Regierung von Ministerpräsidentin Meloni hatte danach die Regeln für Demonstrationen verschärft und die Festnahme von Minderjährigen erleichtert.
Diese Nachricht wurde am 30.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
