
Nach Angaben der polnischen Behörden gab es ein massives Datenleck bei medizinischen und personenbezogenen Daten von fast 19 Millionen der insgesamt 37 Millionen Bürger. Laut dem Minister für Digitalisierung, Gawkowski, deutet bisher nichts auf einen Angriff von außen, etwa durch Russland, hin. Vielmehr scheinen Cyberkriminelle mit finanziellen Motiven hinter dem Angriff auf einen Anbieter von medizinischer Software zu stecken. Die Zahlung von Lösegeld an die Täter schloss der Minister aus.
Etwa 12.000 medizinische Einrichtungen nutzten die Dienste des betroffenen Unternehmens. Die gestohlenen Daten umfassen unter anderem Informationen zu Arztbesuchen und Verschreibungen.
Diese Nachricht wurde am 12.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
