Virus-Krankheit
Mehr als 2.500 Todesfälle bei Ebola-Epidemie in DR Kongo

Bei der aktuellen Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo sind nach Angaben der UNO bereits mehr als 2.500 Menschen ums Leben gekommen.

    Mediziner verladen einen Ebola-Patienten in ein Auto, Mongbwalu, Provinz Ituri, Demokratische Republi Kongo.
    Mediziner verladen einen Ebola-Patienten in ein Auto. (imago / xinhua / Shi Yu)
    Die Hälfte der Todesfälle sei in den vergangenen 20 Tagen registriert worden, erklärte der Ebola-Koordinator der UNO, Harneis. Die Zahl der Todesopfer steige jeden Tag und die Zahl der Neuinfektionen nehme exponentiell zu. Die Epidemie breite sich zudem großflächig aus und habe inzwischen ein Gebiet erfasst, das größer als Frankreich sei.
    Die UNO rief dazu auf, die Gegenmaßnahmen zu verstärken - mit mehr Personal und mehr Ressourcen. Der Ebola-Ausbruch im Kongo war am 15. Mai offiziell festgestellt worden, wahrscheinlich hatte sich das Virus damals aber schon wochenlang verbreitet.
    Diese Nachricht wurde am 21.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.