
Auch künftig könne wettbewerbsfähiger Stahl in Deutschland und vor allem im Saarland hergestellt werden, sagte der CDU-Chef. Merz betonte darüber hinaus, dass Unternehmen bei Energiekosten weiter entlastet werden müssten. Für die Herstellung von grünem Stahl sind neben Wasserstoff auch große Mengen an Strom nötig.
In Dillingen setzt die Stahl Holding Saar eines der größten Dekarbonisierungsprojekte Europas um. Spätestens ab 2029 soll hier grüner Stahl produziert werden. Statt Koks soll dann umweltfreundlicher Wasserstoff für die Produktion eingesetzt werden. Damit könnte das Saarland künftig rund fünf Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. An zwei Standorten, in Dillingen und Völklingen, sollen rund 120 neue Gebäude und eine Direktreduktionsanlage entstehen, die künftig den Hochofen ersetzen wird.
Diese Nachricht wurde am 29.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
