Ukraine-Krieg
Merz und Selenskyj fordern Waffenruhe für Energieanlagen

Bundeskanzler Merz und der ukrainische Präsident Selenskyj haben Russland aufgefordert, einem Waffenstillstand für die gesamte Energieinfrastruktur zuzustimmen. Das teilte ein Sprecher der Bundesregierung nach einem Telefonat der beiden Regierungschefs mit.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, l) empfängt Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, vor dem Bundeskanzleramt.
    Bundeskanzler Merz und der ukrainische Präsident Selenskyj bei einem Treffen im April. (Kay Nietfeld / dpa / Kay Nietfeld)
    Selenskyj habe den Bundeskanzler über die fortgesetzten russischen Luftangriffe auf zivile Ziele und die ukrainische Energieinfrastruktur informiert. Merz habe die Solidarität Deutschlands bekräftigt.
    In Onlinediensten teilte Selenskyj mit, allein heute habe Russland sechs Energieanlagen in der Ukraine angegriffen.
    US-Präsident Trump hatte zuvor behauptet, dass die Ukraine und Russland auf Angriffe auf den Energiesektor der jeweils anderen Kriegspartei verzichten würden. Selenskyj hatte sich für den Vorschlag offen gezeigt, allerdings betont, dass Russland darauf bislang nicht eingegangen sei. 
    Diese Nachricht wurde am 12.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.