Rentenreform
Miersch (SPD): Fraktionen und Länder einbeziehen

Im Koalitionsstreit über die große Rentenreform will SPD-Fraktionschef Miersch vor einem Kabinettsbeschluss auch die Fraktionen und Ministerpräsidenten einbinden.

    Matthias Miersch, SPD-Fraktionsvorsitzender, hebt auf einer Pressekonferenz seine rechte Hand, um seine Worte zu unterstreichen.
    Will für mehr Akzeptanz der Rentenreform sorgen: SPD-Fraktionschef Miersch. (Kay Nietfeld / dpa)
    Dies wäre aus einer Sicht der richtige Schritt, um Blockaden aufzulösen, sagte Miersch der "Zeit". Der Streit dreht sich im Kern um das Ende der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, die eine von der Regierung eingesetzte Kommission vorgeschlagen hatte. In Teilen der SPD gibt es Widerstand dagegen. Miersch wies den Vorwurf der Blockade zurück und betonte, auch in der CDU gebe es eine breite Diskussion über die Rente. Zudem könne man die Ergebnisse der Landtagswahlen nicht einfach ignorieren. Die Bürger hätten klar zu verstehen gegeben, dass sie diesen Teil der Reformen als ungerecht empfänden. Es sei deshalb notwendig, das zu thematisieren. So könne man für mehr Akzeptanz sorgen.
    Diese Nachricht wurde am 11.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.