
Wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft mitteilte, legten die Angebotsmieten im dritten Quartal im Durchschnitt um 1,2 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal zu. Das ist der stärkste Anstieg seit Anfang 2025. Im Vergleich zum Vorjahresquartal beträgt das Plus 3,7 Prozent. Getragen wird die Entwicklung vor allem von Wohnungen im Bestand, während die Mieten für Neubauten weniger stark zulegen.
Als mögliche Erklärung nennt das Institut, dass sich bei den hohen Preisen nur ein kleinerer Kreis von Haushalten Neubauwohnungen leisten kann. Den Daten zufolge bleiben Neubauwohnungen in den größten Städten im Schnitt 14 Tage länger auf dem Markt als Bestandswohnungen.
Diese Nachricht wurde am 15.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
