Region Toledo
Mindestens 30 Tote bei Zugunglück in Spanien

Nach dem Zugunglück in Spanien ist die Zahl der Toten auf mindestens 30 gestiegen.

    Rettungssanitäter und Helfer bemühen sich um die Menschen in den umgestürzten Waggons.
    Bei der Kollision von zwei Hochgeschwindigkeitszügen im spanischen Urda gab es viele Tote und Verletzte. (IMAGO / Europa Press / IMAGO / Juanma Jiménez)
    Das teilte die Regionalregierung von Kastilien-La Mancha mit. Außerdem gab es zahlreiche Verletzte. Das Unglück ereignete sich nahe der Ortschaft Urda in der Provinz Toledo. Dort kollidierten ein Zug des privaten Bahnunternehmens Iryo und ein Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe. Rettungskräfte waren auch Stunden nach dem Unfall noch mit Bergungs- und Rettungsarbeiten beschäftigt. Die Ursache der Kollision ist bislang unklar.
    Der Zugverkehr zwischen der Hauptstadt Madrid und der Region Andalusien wurde eingestellt. Spaniens Ministerpräsident Sanchez äußerte sich schockiert. Er sicherte den Opfern und ihren Familien Unterstützung zu.
    Ende Januar waren bei Adamuz in der Provinz Córdoba zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. Dabei kamen 45 Menschen ums Leben.
    Diese Nachricht wurde am 28.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.