
Das teilte die Regionalregierung von Kastilien-La Mancha mit. In einigen Medienberichten ist von mehr als 40 Toten die Rede. Außerdem gab es zahlreiche Verletzte. In den beiden Zügen befanden sich insgesamt 540 Reisende.
Das Unglück ereignete sich nahe der Ortschaft Urda in der Provinz Toledo. Dort kollidierten ein Zug des privaten Bahnunternehmens Iryo und ein Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe. Nach Behördenangaben fuhr einer der Züge auf das Ende des stehenden anderen auf. Ursache könnte laut Medienberichten menschliches Versagen in der zentralen Leitstelle von Renfe gewesen sein.
Der Zugverkehr zwischen der Hauptstadt Madrid und der Region Andalusien wurde eingestellt. Spaniens Ministerpräsident Sanchez äußerte sich schockiert. Er sicherte den Opfern und ihren Familien Unterstützung zu.
Es ist bereits das zweite schwere Bahnunglück in Spanien in diesem Jahr: Im Januar waren in der Provinz Córdoba zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. Dabei kamen 45 Menschen ums Leben.
Diese Nachricht wurde am 28.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
