Region Toledo
Mindestens 64 Tote bei Zugunglück in Spanien

In der spanischen Provinz Toledo sind bei einem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen.

    Rettungssanitäter und Helfer bemühen sich um die Menschen in den umgestürzten Waggons.
    Bei der Kollision von zwei Hochgeschwindigkeitszügen im spanischen Urda gab es viele Tote und Verletzte. (IMAGO / Europa Press / IMAGO / Juanma Jiménez)
    Wie die Behörden der Region Kastilien-La Mancha mitteilten, kann die Zahl der Opfer noch steigen. Mindestens 80 Menschen seien teils schwer verletzt worden. In den beiden Zügen befanden sich insgesamt 540 Reisende.
    Zu dem Unglück kam es heute früh auf der Strecke zwischen Madrid und Sevilla. Beteiligt waren zwei Züge der staatlichen Bahngesellschaft Renfe und des privaten Bahnunternehmens Iryo. Behördenangaben zufolge fuhr ein Zug auf den anderen auf. Die Umstände sind noch unklar. Laut Medienberichten könnte menschliches Versagen in der Leitstelle von Renfe die Ursache gewesen sein.
    Der Zugverkehr zwischen Madrid und der Region Andalusien wurde eingestellt. Auf der Strecke hatte es bereits im Januar einen schweren Unfall gegeben. Bei der Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge in der Provinz Córdoba waren 45 Menschen gestorben.
    Diese Nachricht wurde am 28.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.