
Nach indischen Behördenangaben ist vor allem der nördliche Bundesstaat Uttar Pradesh betroffen. Dort gab es mindestens 56 Tote, zudem wurden mehr als 1.000 Gebäude beschädigt. In dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat des Landes war in den vergangenen Tagen ein vielfaches der sonst in der Monsunzeit üblichen Regenmenge gefallen. Mehrere große Flüsse wie der Ganges überschritten die Gefahrenmarke.
Im Nachbarland Nepal führten die Überschwemmungen zu großflächigen Stromausfällen, dort wurde unter anderem ein Wasserkraftwerk beschädigt. Die Behörden meldeten 14 Todesopfer, zudem wurde vor weiteren Sturzfluten gewarnt.
Erst im vergangenen Monat waren bei einer Sturzflut in Nepal mehr als 1.450 Menschen ums Leben gekommen. Tausende gelten weiterhin als vermisst.
Diese Nachricht wurde am 28.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
