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Sozialreformen
Mittelstands- und Wirtschaftsunion reagiert auf Drohung der Gewerkschaften

In der Debatte um Sozialreformen hat die Mittelstands- und Wirtschaftsunion den Gewerkschaften vorgeworfen, Forderungen nicht im Interesse ihrer Mitglieder aufzustellen.

    Die stellvertretende Vorsitzende der  Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Jana Schimke im Portrait bei ihrer Rede im Bundestag
    Die stellvertretende Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Schimke (dpa / picture alliance / Flashpic)
    Die stellvertretende Vorsitzende der Mittelstandsunion, Schimke, sagte im Deutschlandfunk, sie finde es schade, dass die Gewerkschaften die Zeichen der Zeit nicht erkennen würden. Gewerkschaftsmitglieder seien immer noch Arbeitnehmer. Diese wollten einen guten und gerechten Umgang mit ihren Steuern und Beiträgen. Bei den diskutierten Einschnitten beim Bürgergeld gehe es vor allem um Leistungsgerechtigkeit.
    Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte Widerstand gegen die arbeits- und sozialpolitischen Pläne der Bundesregierung angekündigt. Die DGB-Vorsitzende Fahimi sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, wenn man so weitermache, bekomme man gesellschaftliche Zerwürfnisse, auf die die Gewerkschaften entsprechend antworten würden.
    Diese Nachricht wurde am 11.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.