
Der Vorsitzende des unabhängigen Beratungsgremiums, Duso, bezeichnete den Anstieg von rund 20 Prozent für den Briefversand als unverhältnismäßig. Dadurch könne die Deutsche Post andere Geschäftsbereiche zum Nachteil des Wettbewerbs mitfinanzieren. Die Lasten trügen zudem Kundinnen und Kunden.
Ab dem kommenden Jahr soll das Entgelt für einen Standardbrief von 95 Cent auf 1 Euro 15 steigen. Auch die Postkarte sowie der Kompakt-, der Groß- und der Maxibrief sollen teurer werden. Zur Begründung führt die Deutsche Post sinkende Briefmengen sowie gestiegene Energie- und Personalkosten an.
Diese Nachricht wurde am 03.11.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
