
In 48 Trainingszellen trainieren demnach zunächst rund 100 humanoide und Service-Roboter spezielle Fähigkeiten und Abläufe ein. Im Fokus stünden dabei aktuell industrielle Anwendungen sowie Logistik. Zu den Aufgaben zählen nach Angaben von "Neura Robotics" etwa das Befüllen von Flaschen sowie das Verladen von Holzbauteilen. Beteiligt seien Unternehmen unter anderem aus den Branchen Automobil, Pharma, Medizintechnik, Landwirtschaft und Pflege.
Roboter brauchen Daten
KI-Roboter bräuchten Daten darüber, wie sich Gegenstände und Materialien in der realen Welt verhielten, erklärte das Robotikunternehmen. Das "RoboGym" solle große Datenmengen liefern, um die Entwicklung der nächsten Generation intelligenter, humanoider Roboter voranzubringen.
Das auf drei Jahre angelegte Projekt soll rund 17 Millionen Euro kosten. TU-Präsident Hofmann erklärte, durch die Zusammenarbeit mit einem Roboterhersteller aus Deutschland setze man in geopolitisch unsicheren Zeiten ein klares Zeichen für den Industriestandort Deutschland.
Diese Nachricht wurde am 23.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
