
Der gut neun Karat schwere Edelstein war seit 1926 nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen. Für Juwelenliebhaber und Kunsthistoriker ist er neben seiner seltenen rosa Färbung auch wegen seiner ungewöhnlichen Geschichte interessant.
Von Dieben in einem Apfel versteckt
Der "Grand Condé" sei damals aus dem Museum gestohlen und kurze Zeit später nur durch einen Zufall wieder gefunden worden, erklärte Museumsdirektor Deldicque bei der Eröffnung der Ausstellung. Demnach versteckten die Diebe den Diamanten in einem Apfel - und ein Pariser Zimmermädchen fand ihn, als es in den Apfel biss. Über diese Geschichte hätten damals alle Zeitungen in Frankreich berichtet, sie sei "keinesfalls erfunden", betonte Deldicque.
Rosafarbene Diamanten besonders wertvoll
Der auffällige Diamant stammt ursprünglich aus Indien und war seit dem 18. Jahrhundert im Besitz des Adelsgeschlechts der Condé. Die älteste Aufzeichnung, in der er erwähnt wird, stammt aus dem Jahr 1740. Heute ist er wie das gesamte Condé-Museum Eigentum des staatlichen Institut de France.
Rosafarbene Diamanten sind wegen ihrer Seltenheit besonders wertvoll. Aufgrund der hohen Nachfrage bei Sammlern und Investoren erzielen sie regelmäßig Rekordpreise. Der "Grand Condé" gilt jedoch als unverkäuflich.
Diese Nachricht wurde am 18.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
