Israel
Mutmaßlicher Anschlag auf Flydubai-Maschine - Netanjahu: Co-Pilot wurde islamistisch indoktriniert

Nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch auf eine Maschine der Fluggesellschaft Flydubai haben die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate Ermittlungen eingeleitet.

    Vereinigte Arabische Emirate, Dubai: Ein Flugzeug hebt ab, während ein Flugzeug der Fluggesellschaft Flydubai auf dem Rollfeld des Dubai International Airport steht.
    Das Flugzeug war unterwegs von Dubai nach Tel Aviv. (Uncredited / AP / dpa)
    Wie die staatliche Nachrichtenagentur Wam berichtet, sollen die Ermittler klären, ob tatsächlich ein Terrorhintergrund besteht. Davon geht die israelische Regierung aus: Ministerpräsident Netanjahu sagte, der unter Verdacht stehende Co-Pilot sei islamistisch indoktriniert worden. Man prüfe zudem, ob er Verbindungen zum Iran habe.
    Das in Dubai gestartete Flugzeug konnte am Mittwoch im saudi-arabischen Tabuk notlanden; das ursprüngliche Ziel war Tel Aviv. An Bord waren 174 Menschen, die meisten von ihnen Israelis. 

    Pilot soll es besser gehen

    Laut den bisherigen Erkenntnissen hatte der Co-Pilot mit einem Messer auf den Piloten im Cockpit eingestochen und versucht, das Flugzeug abstürzen zu lassen. Der Angreifer wurde von Passagieren überwältigt. Vier von ihnen sollen in Israel für die Präsidentenmedaille für Zivilcourage vorgeschlagen werden. Dem verletzten Piloten soll es inzwischen wieder besser gehen.
    Diese Nachricht wurde am 01.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.